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Für die Umsetzung des Auftrags wird eine erfahrene Totalunternehmung (TU) gesucht, welche die Ausführungsplanung (SIA-Teilphase 51), die Realisierung (SIA-Teilphase 52) sowie die Inbetriebnahme (SIA-Teil-phase 53) der geplanten Aufstockung des Betriebsgebäudes der Glattwerk AG übernimmt.
Das Projekt soll mit hoher bautechnischer, organisatorischer und terminlicher Kompetenz sowie unter strikter Einhaltung der Kosten- und Qualitätsvorgaben umgesetzt werden. Die Anbieterin muss in der Lage sein, komplexe Bauvorhaben im laufenden Betrieb effizient zu realisieren und flexibel auf betriebliche Anforderungen einzugehen.
Folgende Leistungen werden durch die Totalunternehmung erwartet:
• Teilprojekt Hochbau (Aufstockung und punktuelle Sanierung): Ausführungsplanung, Realisierung und Inbetriebnahme (SIA 51–53)
• Teilprojekt Technik / Gebäudetechnik: Koordination und Integration von HLKSE-Leistungen so-wie Wiederintegration der Photovoltaikanlage
• Teilprojekt Umgebungsarbeiten: Ausführungsplanung, Realisierung und Inbetriebnahme von Parkierungs- und Veloabstellanlagen sowie weiteren Umgebungsanpassungen
• Erstellen/Koordinieren sämtlicher für Bewilligungen und Abnahmen erforderlichen Nachweise und Pläne (u.a. Brandschutz, Bauphysik/Akustik, Lärm, HLKSE-Schemata, Entwässerung), inkl. Einreichen bei Behörden in Abstimmung mit der Auftraggeberin.
• Organisation und Begleitung sämtlicher behördlicher Abnahmen bis zur Inbetriebnahme.
• Allfällige Eigenleistungen der Glattwerk AG (Umfang/Abgrenzung, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten, Termine, Gewährleistung) sind durch die TU in der Ausführungsplanung zu integrieren und im Bauablaufplan verbindlich abzubilden.
Die Totalunternehmung übernimmt die Gesamtleitung (Oberbauleitung) des Projekts. Sie koordiniert alle Teilprojekte operativ und administrativ und trägt während der Realisierung und Inbetriebnahme die Gesamtverantwortung für eine reibungslose Umsetzung im Sinne der Glattwerk AG.
Start Umsetzung Q2/2027
Fertigstellung Q1/2028
Es findet eine obligatorische Begehung vor Ort, am Sitz der Glattwerk AG, Usterstrasse 11, 8600 Dübendorf statt. Um eine Offerte einreichen zu können, ist deren Teilnahme erforderlich.
Die Begehung der Anlage findet am Montag, 28.09.2026, 09:00 Uhr statt und dauert ca. 1.5 Stunden. Die Teilnehmer-Meldung zur Begehung muss bis spätestens am Freitag, 25.09.2026, 12:00 Uhr erfolgen. Die Anmeldung ist per E-Mail an folgende Adresse einzureichen: info@glattwerk.ch.
Bei der Teilnehmer-Meldung sind zwingend folgende Informationen anzugeben:
1. Der Name der Teilnehmer
2. Die Funktion der Teilnehmer
3. Die Firma sowie dessen Kontaktangaben
4. Mobilnummer der Teilnehmer
Pro Anbieter dürfen maximal zwei Person am Begehungstermin teilnehmen. Es werden an der Begehung keine Fragen beantwortet.
Die Begehung der Anlage vor Ort ist obligatorisch und findet am Montag, 28.09.2026, 09:00 Uhr statt und dauert ca. 1.5 Stunden.
Die Teilnehmer-Meldung zur Begehung muss bis spätestens am Freitag, 25.09.2026, 12:00 Uhr erfolgen. Die Anmeldung ist per E-Mail an folgende Adresse einzureichen: info@glattwerk.ch.
Die Amtsvariante ist in jedem Fall anzubieten. Zusätzlich kann eine Unternehmervariante eingereicht werden.
TEXFY-Hinweis: Eigene Einordnung, keine Angabe der QuelleProdukte, Anlagen, Mengen, technische Spezifikationen und Ausschlüsse sind keine strukturierten Felder der Publikation. TEXFY wertet den Freitext dazu nicht aus: im Originaltext und in den Ausschreibungsunterlagen prüfen.
EK01 Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Die Anbieterin verfügt über eine genügende wirtschaftliche / finanzielle Leistungsfähigkeit, um den Auftrag wie in Pflichtenheft (Dokument 000) beschrieben erfüllen zu können.
EK02 Referenzen
Die Anbieterin verfügt über genügend Erfahrung in der Umsetzung von vergleichbaren Projekten, die mit dem vorliegenden Auftrag hinsichtlich Umfangs und Komplexität vergleichbar sind.
Die Anbieterin hat 2 realisierte Projekte in den letzten zehn Jahren nachzuweisen, die mit der vorgesehenen Aufgabe vergleichbar sind. Die folgenden Aspekte sind durch die Referenzprojekte zu belegen
EK03 Personelle Ressourcen
Die Anbieterin verfügt über die nötigen Ansprechpartner (Mitarbeitende), um den Auftrag wie in 000_Pflichtenheft beschrieben, auszuführen. Die Anbieterin muss über mindestens 2 für den Auftrag qualifizierte Mitarbeitende verfügen.
Die Gesamtleitung hat mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung.
Die Oberbauleitung hat mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung.
Die Anbieterin benennt die personellen Ressourcen namentlich und bestätigt deren Verfügbarkeit für das Projekt. Die CV sind dem Angebot beizulegen. Darin sind Berufs- und Schulabschluss zu deklarieren, welche belegen, dass die genannten Personen fähig sind, den Auftrag auszuführen. Eine individuelle Begründung kann ergänzt werden.
EK04 Ersatz von personellen Ressourcen
Die Anbieterin ist bereit, eingesetzte Mitarbeitende bei Vorliegen wichtiger Gründe zu ersetzen.
EK05 Gesamtverantwortung
Die Anbieterin bestätigt, die Gesamtverantwortung als TU für die ausgeschriebenen Leistungen im vorliegenden Mandat zu übernehmen, d.h. insbesondere, dass der Anbieter alleiniger Vertragspartner der Bauherrin ist. Allfällig Beteiligte (z.B. Subunternehmer) müssen durch den Anbieter verpflichtet werden.
EK06 Einhaltung der MEilensteinplanung (gem. ZK03)
Die Anbieterin bestätigt, seine Meilensteinplanung einhalten zu können.
EK07 Akzeptanz Vertrag
Die Anbieterin bestätigt, den Vertragsentwurf in den Ausschreibungsunterlagen zu akzeptieren.
ZK01 Wirtschaftlichkeit des Angebots
50 %max. 5000 PunktePreiskriterium
Im Rahmen von ZK01 reicht die Anbieterin ihr Angebotspreis des gesamten Projekts ein.
ZK02 Auftragsanalyse
15 %max. 1500 Punkte
Die Anbieterin erstellt eine Auftragsanalyse / PQM-Konzept.
ZK2.1 Qualitative Beurteilung des Projekts
ZK2.2 Auftragsverständnis, Chancen, Risiken, kritische Erfolgsfaktoren
ZK2.3 Umgang mit Ressourcen
ZK2.5 Baustelleneinrichtung, Erschliessung und Baulogistik
ZK03 Realisierungsprozess / Projektorganisation
15 %max. 1500 Punkte
Die Anbieterin beschreibt den Realisierungsprozess und die Projektorganisation.
ZK3.1 Terminplan
ZK3.2 Bauablaufplan
ZK3.3 Projektorganisation
ZK04 Nachhaltigkeit
10 %max. 1000 Punkte
Die Anbieterin engagiert sich im Rahmen ihrer Bemühungen um nachhaltige Entwicklung, und das Kriterium ZK04 zielt darauf ab, ihr Produkt in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu bewerten. Zur weiteren Dokumentation können Datenblätter oder Bilder, wenn hilfreich, beigelegt werden.
ZK05 Anbieterpräsentation
10 %max. 1000 Punkte
Die Anbieterin präsentiert und erläutert dabei ihr vorgesehenes Vorgehen für die Baustelleneinrichtung, Erschliessung und Baulogistik anhand der projektspezifischen Gegebenheiten.
Die Anbieterpräsentation dient ausschliesslich der Plausibilisierung und Vertiefung der mit dem Angebot zu ZK02.5 eingereichten Angaben.
Gemäss Dokument 002_Selbstdeklaration
Laut Quelle in den Unterlagen: Inhalt nur in den AusschreibungsunterlagenDie Teilnahmebedingungen stehen in den Ausschreibungsunterlagen.
Digital über simap.ch
Quelle: simap-Angaben
Die Anbieterin hat 2 realisierte Projekte in den letzten zehn Jahren nachzuweisen, die mit der vorgesehenen Aufgabe vergleichbar sind. Die folgenden Aspekte sind durch die Referenzprojekte zu belegen
Die Anbieterin benennt die personellen Ressourcen namentlich und bestätigt deren Verfügbarkeit für das Projekt. Die CV sind dem Angebot beizulegen. Darin sind Berufs- und Schulabschluss zu deklarieren, welche belegen, dass die genannten Personen fähig sind, den Auftrag auszuführen. Eine individuelle Begründung kann ergänzt werden.
Laut Quelle in den Unterlagen: Inhalt nur in den AusschreibungsunterlagenDie Teilnahmebedingungen stehen in den Ausschreibungsunterlagen.
Gegen diese Ausschreibung kann innert 20 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Freischützgasse 1, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen. Sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Ausschreibung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.